14.08 Uhr: Einer wirren Traumwelt (Zugreise entlang des Hadrianswalls) entstiegen und sowas ähnliches wie aufgewacht. Zimmer sieht aus wie immer, Teile meines Kopfes scheinbar zu statischen Elementen im Raumzeitkontinuum geworden: Damit denken funktioniert nicht, Lageveränderung im dreidimensionalen Raum tut weh. Bauch schmerzt, Verlassen des Bettes offensichtlich dringend geboten. Weiterschlafen.
15.01 Uhr: Lage hat sich mit einsetzender Übelkeit verschlechtert. Auf dem Weg zum Bad erkannt, dass jemand hier war (das Kabel des Bügeleisens hängt vorm Kühlschrank). 15.05 Uhr Bad. Warum standen eigentlich Umzugskartons im Flur? 15.07 Uhr: Beim Schnäuzen Blut im Taschentuch. Stimmt!
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kleine flucht in die retroperspektive
Juli 29, 2007alltag ist kampf
Juli 28, 2007Jeden Morgen, wenn Hilda M. aus H. aufwacht, ist da wieder dieses fiese Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt mit der Welt. Die Krux ist allerdings, dass sie die Ursache – ja nicht einmal das eigentliche Problem – weder beim Aufziehen der Gardinen noch im Bad, weder im Kaffeesatz noch im Kölner Stadtanzeiger finden kann.Doch Hilda M. aus H. ist kein Mensch, der so etwas auf sich sitzen lassen würde. Sie hat sich den Dingen immer gestellt. Und als Mitglied der Kreise, die diese Republik einst aufgebaut haben, wird sie einen Teufel tun und mit dem Älterwerden verraten, wofür sie immer schon gelebt hat.
(Bei Interesse zu besichtigen in Hürth-Efferen/Rondorfer Straße oder in jeder anderen deutschen Vorstadt)
schmerzen (oder die „brille 2″)
Juli 20, 2007Es gibt Blogs, die zu kommentieren dem Ansatz gleichkommt, auf der Straße den nächstbesten Proleten freundlich aber bestimmt auf sein asoziales Verhalten hinzuweisen.
Vielleicht kriegt man auf die Fresse; trauriger als die Schmerzen ist aber wahrscheinlich der inhaltsarme Charakter der erhaltenen Antwort.
So gesehen: Die Brille, die die Jungs (und Mädels?) von Liberal in Austria tragen, scheint wohl mit den Jahren sehr sehr trüb geworden zu sein.
… und ja; es tut mir leid, dass ich meine Zeit mit der Beschäftigung mit solchem Nonsens vergeude. Ich drücke mich mal wieder vor anderen Sachen und muss erstmal lernen, dass das Netz voll von Leuten ist, denen man den ganzen Tag ans Bein pinkeln könnte (s.u.).
Zeit für eine neue Kategorie: Beschäftigungstherapie?
neu hier
Juli 12, 2007„Hallo. Ich bin neu hier…“ Es ist irgendwie an mir vorbeibegangen, wie man sich in der bloggosphäre an Deck meldet. Und es ist garnicht mal so einfach herauszufinden, wer die Crew ist. Na. Fährt ja sowieso von selbst.
Vielleicht sollte ich jetzt irgendwas mit trackbacks oder so machen bzw. etwas über bookmarking schreiben (hey, ist Mister Wong nicht gerade total angesagt?!), um Teil einer Sphäre zu werden, die sich zu guten Teilen über die Beschäftigung mit ihrer eigenen Entwicklung zu beschäftigen und zu entwickeln scheint. Aber offensichtlich haben eine Menge Leute Spaß dabei, sich dauerhaft damit zu befassen wie man den Austausch über die Beschäftigung mit sich selbst organisiert.
Und die Beschäftigung mit sich selbst ist neben der organisatorischen Frage schon ein wiederkehrendes Motiv in diesen digitalen Breiten. Das heißt dann auch Reflexion und wird erfahrungsgemäß durch den Austausch mit anderen gefördert. Klingt nach Kaffeehausgespräche 2.0, nur dass der Blogger immer ausreden darf… es sei denn, er wagt sich auf fremdes Territorium, wo sein comment dann nicht zugelassen wird. Wer mich kennt, der merkt sofort, wo bei diesem frischgebackenen Blogger der Schuh drückt.
Da scheint nur eines zu helfen: networking. Denn gehe ich falsch in der Annahme, dass, wer die längere blogroll hat, den Hammer quasi immer mit sich führt?
Sind das die Worte von einem, der ausgezogen ist, sich den Bauch kraulen zu lassen, und dabei – kurzsichtig wie ein Neugeborenes – an den grandiosen Perspektiven des web 2.0 vorbeigestolpert ist?
Sind das vielleicht die Worte von einem der Vielen, die sich in Blogform öffentlich mit sich selbst und der Organisation dieses Tuns beschäftigen?
„Hallo. Ich bin neu hier… Na. Hab mich doch schnell eingefunden, oder?“
brille 1
Juli 11, 2007Ich weiß nicht, wie viele ich im Schrank habe. Dass ich immer eine trage: Geschenkt. Ihr seht sie nicht? Wie seht ihr die Welt?
Wer lässt mich durch seine Brille schauen? Die Macher von surrend.org tun’s. Mitunter platt, mitunter gekonnt. In jedem Fall politisch. Voilá – die brille 1:
Verfasst von phil
Verfasst von phil
Verfasst von phil 