Meine Gedanken sind verklebt. Meine Gedanken sind verklebt durch Alltäglichkeiten, Wiedereinfindung in dieselben aber auch beherrschendes, da erfüllendes Verweilen im Augenblick. Manchmal glaube ich, dass es schon was Wahres hat: Erst das Leiden und die Einsamkeit lassen uns zu Denkern werden. Und mir geht es gut – hoffen wir, dass es so bleibt.
Ich spreche hier vom mehr oder weniger luxuriösen Leiden der weitgehend materiell Versorgten wie physisch Unversehrten. Ich spreche hier außerdem von (anderen) Menschen, die man wirklich als Denker bezeichnen könnte. Nichtsdestotrotz dienen Konzepte und Modelle auch dem kleinen Mann und der kleinen Frau als Flucht vor einer fatalistischen Nüchternheit in die Illusion eines selbstgestalteten Lebens bzw. als Flucht vor den komplexen Realitäten in eine schwarz-weiße Wahrheit. Und man muss nicht Nietzsche gelesen haben, um dem etwas abgewinnen zu können (vielleicht reicht es VWL and er Uni Köln zu hören).
In der Gesellschaft, in der ich derzeit lebe, kommt alles zusammen: Den Rest des Beitrags lesen »
Verfasst von phil
Verfasst von phil 