Am Ende legt man doch nochmal die Hand an die Schläfe, bevor man an Bord geht. Um einen herum Schwarzafrikaner, Araber, vielleicht ein paar Franzosen (?) und kaum noch Chinesen. Ansagen auf Arabisch. Der Bärtige schräg hinter mir betet gen Mekka, der Kerl im pink-schwarz gestreiften Polohemd vor mir besäuft sich mit Weißwein. Wer fliegt alles nach Lagos? Fünfzig Meter Gateway können einen Weltenwandel bedeuten – in diesem Fall Den Rest des Beitrags lesen »
wenn man an der uni köln studiert
Juli 18, 2008Sehr geehrt************,
soeben habe ich entdeckt, dass die Hauptseminare von ********** für das nächste Semester innerhalb der letzten Tage bei UK-online geschaltet worden sind. Leider bin ich noch in China und würde mich daher gerne per Mail für das Seminar am Mittwoch (************) anmelden. Über eine kurze Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.
Vielen Dank für Ihre Mühe!
Mit freundlichen Grüßen,
**********
wo ist phil
Juli 15, 2008
Der Schweiß läuft mir bereits über die Stirn und den Nacken. Ich bin erst acht Minuten unterwegs, bin nicht einmal gerannt. Jetzt halte ich in einer Traube von Zweirädern aller Motorisierungsklassen, warte darauf, dass das Ampelmännchen auf der gegenüberliegenden Straßenseite wie wild zu zappeln beginnt. Es ist kurz vor halb acht und ich muss noch bis zur nächsten Kreuzung, dann rechts, dann wieder rechts, dann in den 16. Stock. Als ich ankomme, klebt mir das Hemd stellenweise am Oberkörper. Die Klimaanlage nimmt mich in Empfang. Ich nehme Platz.
Heute ist mein Visum ausgelaufen. Den Rest des Beitrags lesen »
gute touristen
November 1, 2007Für Reisen ohne Ticket (->) sollte in den folgenden Tagen zuviel (volles Grippeprogramm) bzw. zu wenig (nachfolgende Zwischenprüfungen mit vorhergehenden 8h-Lernsessions) Raum sein.
Und dann ging alles plötzlich recht flott: Prüfungen vorbei, Marian&Bernds Umzug (Abschied mit 1 Mio. Jiaozi und 65%-Panzerbenzin aus der 2l-Plastikflasche), eigenen Umzug halb verschlafen, nebenbei (!) Busticket gekauft und schon findet man sich auf einer 180×40 cm Liege an Bord eines antiken Neoplan-Schlafbusses nach Den Rest des Beitrags lesen »
home sweet home?
Oktober 7, 2007Es ist fast 18.00 Uhr als ich aus dem Aufzug trete. Zum ersten Mal in China nach Hause kommen – das ist schon ein neues Gefühl. Zum ersten Mal in China nach Hause kommen – das heißt in meinem Fall:
Ich trete aus dem Fahrstuhl, spüre, dass ich heute um 6.13 Uhr aufgestanden und seit 6.45 Uhr unterwegs bin, dass ich meinen Tag in Stadt- und Überlandbussen verbracht habe und dass ich bald mal wieder meine Haare schneiden lassen sollte…
Der große Tisch im Wohnzimmer – Zentrum des Alltags – ist Den Rest des Beitrags lesen »
der kleine lord auf grosser tour
September 30, 2007Das kommt fast wie einst in der Mittelstufe… wirf die Mappe in die Ecke … raus und weg: Seit Freitag sind Ferien, denn am morgigen Montag wird die Volksrepublik 58 Jahre alt. Und wie in der Mittelstufe musste das erstmal kollektiv begossen werden.
Alles kein Problem, wenn das mit Rothaus Pils und Co. geschehen wäre. Wenn man nun aber mit einem Rudel KoreanerInnen (zuzüglich einer Litauerin und zwei, drei JapanerInnen) in einem koreanischen Restaurant sitzt, dann geschieht das Den Rest des Beitrags lesen »
shang ke
September 7, 2007Der Sportplatz weckt ungewollte Assoziationen mit Taliban-Fussball in Kabul. Im Moment sitzen die 200 Uniformierten auf ihren Stuehlen und lauschen dem unsichtbaren Redner. Schoener erster Unitag an der Ocean U!
Nicht fuer uns. Wir haben uns schliesslich nur verlaufen… und kommen zu spaet zur Einfuehrung fuer Auslaender, die immerhin auf Chinesisch, Japanisch, Koreanisch und Englisch erfolgt. Wer spaet kommt, sitzt hinten, wer hinten sitzt kriegt nichts mit, wer nichts zu erzaehlen hat, der springt schnell zum naechsten Ereignis:
Dienstag (4.9)//
Draussen: Martialisches Gebruell, marschierende Menschen – die chinesischen Erstsemester bei der Arbeit.
Draussen/Drinnen: Der A-Kurs nebenan lernt die 4 Toene. Quaken im Chor, wurde das mal von einem Schreiberling genannt. Lautes Beten geht auch.
Drinnen: Den Rest des Beitrags lesen »
alltag
September 7, 2007Ich bin gefragt worden, was ich so treibe, warum ich nicht von mir hören lasse. Bald wird klar sein: Es war ein Fehler, sich für meinen Alltag zu interessieren, mich zur Nonsensproduktion auch noch zu animieren.
Steigen wir doch mal ein. Besser gesagt; stehen wir auf, vom großen Esstisch (Plastik sieht aus wie Holz, 10 Plätze), neben dem im Fernseher Olympiaerziehung läuft (vorbildliches Verhalten in Alltagssituationen), meine Tasche mit dem Stern über den Arm raus in den Schindler(?)-Aufzug. Die 20 Sekunden vom 16. Stock ins Erdgeschoss werden mit Werbung für BMW-Duplikate aus dem Flachbildschirm gefüllt. Draußen am Wachmann vorbei über den Zaun. Nach drei Minuten
der auftrag
August 27, 2007Wow! Das ist das erste Mal, dass ich unter normalen Umständen auf mein Blog zugreifen kann, nachdem das im Hostel nur in den frühen Morgenstunden möglich war. Komische Art der Kontrolle…(vermeide ich nicht ganz toll die falschen Wörter?)
Bin heute Morgen zwecks Teilnahme an der DAAD-Einführung umgezogen. Auf der Taxifahrt – ich glaube, wir wurden regelmäßig von Radfahrern (und Fußgängern) überholt – habe ich den Smog zum ersten Mal auch wirklich im Hals gespürt, nachdem ihn vorher nur sehen bzw. eben nicht viel sehen konnte.
Gelohnt hat sich der Umzug allemal, gibt es doch hier jede Menge Informationen inklusive einer Ansage durch den offiziellen chinesischen Besuch:
„Please don’t mind, if chinese teachers will disturb your sleep! This is not to invade your privacy, but to help you to fulfil your mission!“
Gut zu wissen, um was es hier geht. Mein Magen und die Uhr sind allerdings lauter. Und die sagen: Es gibt bald Essen (das erste heute und es ist bald sieben Uhr…).
immer noch … beijing morgens etc.
August 26, 2007Ja. Hey. Ich bin immer noch da. Und es ist 7.30 Uhr – genau. Sphaerenmusik aus dem Fernsehapparat und Simons Kommentare halten mich beilaunen, wach gemeinhin. Wir dringen weiter in Ulis Psyche vor („auf polnisch“). Ende. Viele Chinesen liegen hinter uns; zwei wollten Uli und Simon mit einer Flasche bewerfen (immerhin 0,6l), einer hat Uli zumindest Angst gemacht, einer hat uns zugeprostet, viele haben Dienstleistungen fuer uns, keine (!) Dienstleistungen an uns vorgenommen.
Anstand.
Dafuer habe wir gemeinschaftlich (immerhin recht mehrheitlich) unser WC verstopft. „Was? Ich darf da kein Papier reinwerfen? Das is aber voll eklig.“ UO\.
Die Notebooks liegen weiterhin unterm und die Maedels im Bett; Zeit, dem nachzugehen/steigen – aber nur ins eigene!
Anstand. Die II. Schluss. Bis bald.
Verfasst von phil
Verfasst von phil
Verfasst von phil 